Informationen zur ZDB-Lesekennung

 

Die Lesekennung für die ZDB lautet: 6098
Passwort: read
Systemauswahl: Zentralkatalog
Bestandsauswahl: ZDB-Hauptbestand

Hinweis: Bitte nicht den ZDB-Ladetestbestand öffnen!

Das System steht von 0.00 - 24.00 Uhr an sieben Wochentagen zur Verfügung.
Mit der Lesekennung ist lesender Zugriff auf alle auf dem Bestandsauswahl-Bildschirm angezeigten Bestände möglich, z.B. auch auf den Hauptbestand der DNB.

Mit der Lesekennung ist kein schreibender Zugriff auf die Daten möglich.
Ausnahme: Sie können Mailboxsätze schreiben (s.u.).

Mit der Lesekennung können Sie zunächst nur die Titelaufnahmen der ZDB im diagnostischen Format, dem Erfassungs- und Korrekturformat, anschauen. Wenn Sie Lokaldaten sehen wollen, müssen Sie nach einer erfolgreichen Suche folgendes Kommado eingeben:

show da (Kurzform: s da)

Es kommen dann alle Lokaldaten, die mit den Titeln eines Treffersets verknüpft sind, zusammen mit den Titeln zur Anzeige. Wenn Sie nur Lokaldaten zu einem bestimmten Sigel sehen wollen, müssen Sie folgendes Kommado eingeben:

show dELN (Kurzform: s dELN)

ELN steht für External Library Number, eine vierstellige Nummer, die bei Zahlensigeln mit dem Sigel identisch ist (aufgefüllt mit führenden Nullen). Früher nannte man diese Kennung Bearbeiterkennzeichen.

Beispiel: Sigel 12 = ELN 0012

Wenn Sie also nur die Lokaldaten der Bayerischen Staatsbibliothek sehen wollen, müssen Sie eingeben: show d0012 (Kurzform: s d0012). Beim Abblättern des Treffersets kommen alle Titelaufnahmen des Sets zur Anzeige. An Lokaldaten sehen Sie dann nur diejenigen der Bayerischen Staatsbibliothek, d.h. zu einer Anzahl von Titelaufnahmen erscheinen gar keine Lokaldaten.

Eine Liste der vorkommenden ELNs finden Sie auf der Homepage der ZDB
unter dem Link ZDB-Bearbeiterkennzeichen.

Mit der Lesekennung können Sie das ZDB-Mailboxverfahren für die Kommunikation mit Kolleginnen und Kollegen des eigenen Verbunds und mit den zentralen Einrichtungen der ZDB, der Zentralredaktion Titel (Adresse: ZRT) und der GKD-Redaktion (Adresse: ZRK) nutzen. Das bedeutet, dass Sie
Mailboxsätze schreiben und korrigieren können.

Um einen Mailboxsatz anzulegen, verwenden Sie das Kommando

EINGEBEN t (Kurzform: e t, t steht für Titelaufnahme)

Sie erhalten dann einen Erfassungsbildschirm, der mit folgenden Feldern ausgefüllt werden muß:

0500 am                      Bibliographische Gattung/Status
8900 !020038402!          Verknüpfungsnummer eines zu korr. Satzes
8901 13-04-00 : zrt       Datum und Empfänger eines Mailboxsatzes
8902 Liebe ...               Text des Mailboxsatzes.

Verarbeitung des Satzes mit der Entertaste am Nummernblock.

Das Datum wird bei der Ersterfassung eines Mailboxsatzes automatisch vom System vergeben, muss also nicht erfaßt werden. Bei allen weiteren Aktionen mit diesem Satz, z.B. Umadressieren, muss das Datum jedoch manuell verändert werden.

Einfacher ist es, das standardmäßig mit der WinIBW-Software gelieferte Skript "Mailboxsatz anlegen zu benutzen. Voraussetzung für diese Methode einen Mailboxsatz anzulegen, ist, dass der zu korrigierende Satz (Titel- oder
Körperschaftssatz) in der Vollanzeige auf dem Bildschirm zu sehen ist. Bei der Anwendung dieses Skriptes wird ein Erfassungsbildschirm erzeugt, der bereits alle notwendigen Felder und die Verknüpfungs-IDN des zu korrigierenden Satzes enthält.

Wichtig: Bevor Sie einen Mailboxsatz anlegen, vergewissern Sie sich, dass nicht bereits ein anderer Teilnehmer einen Mailboxsatz mit dem gleichen Inhalt geschrieben hat.

Ausgehend von dem betreffenden Satz in der Vollanzeige geben Sie folgendes Kommando ein

RELATIONEN nt (Kurzform: rel nt)

Sie erhalten entweder die Meldung "Nichts gefunden" oder eine Kurzanzeige, die den Ausgangssatz und einen oder ggf. mehrere Mailboxsätze, erkenntlich an der Kennung "am", aufführt.

Wenn Sie einen Mailboxsatz korrigieren wollen, geben Sie folgendes Kommando ein

KORRIGIEREN (Kurzform: k oder den entsprechenden Button anklicken)

Sie erhalten dann einen Editierbildschirm, in dem der Satz korrigiert werden kann. Zur Verarbeitung benutzen Sie die Taste Enter am Nummernblock (die Returntaste bewirkt in Editierbild-schirmen den Zeilenumbruch).

Sie können auch Mailboxsätze ohne Feld 8900 verschicken, z.B. bei Anfragen allgemeinerer Art. Mailboxsätze haben die ELN 9018. Bitte sorgen Sie dafür, dass eindeutig klar wird, wer der Absender eines Mailboxsatzes ist, damit Sie im Falle einer Antwort diese auch im System wiederfinden können. Sie könnten also vorgeben, dass eine Antwort an 9018-Sigel-Namenskürzel (z.B. 9018-37-lei) adressiert wird. Unter dieser Adresse könnten Sie dann im
System alle an Sie adressierten Mailboxsätze suchen.

Ausführliche Informationen zum Thema "Mailboxen", z.B. zum Suchen von Mailboxsätzen, finden Sie auf der ZDB-Homepage unter dem Link Mailbox-Verfahren.

Wenn Sie sich über die im ILTIS/PICA-System vorkommenden Kommandos informieren wollen, geben Sie ein:

HILFE (Kurzform: h)

Über den aufgerufenen Dialog-Bildschirm erhalten Sie auch Informationen z.B. zu ADI, Macros und PRINT. Es werden jedoch auch einige Kommandos aufgeführt, die in der ZDB keine Anwendung finden, z.B. MEINGEBEN.

Letzte Änderung: 11.04.2012
 
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