4242 - Beilage (Angabe in der Hauptzeitschrift)

 

Stand 06/2013

PICA3 / StZ PICA+ / UF W Inhalt MAB MARC 21 UF / Pos.
4242 039C J Beilage
ohne $a N Spezifischer Vortext 529z 770 08 $i
!......! $9 N IDN des zu verknüpfenden Bezugswerkes 529z 770 08 $w
{......} $r N Verbaler Texthinweis 529_ 770 08 $t
Für originalschriftliche Angaben
4242 $a J Beilage --- 880 08 $a - $r
$T $T N Zählung --- ----
$U ... %% $U N Schriftcode nach ISO 15924 --- 880 08 $6 Pos. 8-11

Indextyp/Schlüsseltyp: TIT/TIH (nur $r); BZA/BZA (nur $a); COD/SCR ($U)
Indexierungsroutine: W/Ph; Sy ($U)
Validierung: Das Feld ist in allen Satzarten zulässig. Die Angabe einer IDN und einer verbalen Titelverknüpfung in geschweiften Klammern schließen sich aus. Wird das Feld für originalschriftliche Angaben wiederholt, müssen zwingend die Unterfelder $T und $U vorhanden sein.

Inhalt und Aufbau

Dieses Feld verweist auf einen Titel, der zu der vorliegenden Veröffentlichung eine Beilage ist.
Folgende Besetzungsmöglichkeiten sind gegeben

  • IDN
  • spezifischer Vortext und IDN
  • verbaler Titelhinweis.

Bei Besetzung dieses Feldes mit einer IDN wird in den Ausgabeformaten in den
Fußnoten ein maschineller Standardvortext erzeugt, der die Titelangabe der Beilage einleitet.
Der Standardvortext im Feld 4242 lautet: Beil. --->

Erläutert der maschinell erzeugte Standardvortext den bibliographischen Sachverhalt nicht ausreichend, kann stattdessen ein spezifischer Vortext eingegeben werden. Die Erzeugung eines Standardvortextes wird damit automatisch unterdrückt.
Ebenfalls wird kein Vortext erzeugt und kein Titel automatisch eingespielt, wenn das Feld einen verbalen Titelhinweis enthält.
Im diagnostischen Format wird im Anschluss an die IDN die bibliografische Gattung des verknüpften Titels aus Feld 0500 (vgl. Protokoll der 35. AGDBT-Sitzung, TOP 14.5) automatisch eingespielt:

4242 1994 - 1996 Beil.!IDN!--Abvz--: Ansetzungsform des TitelsI

In den Ausgabeformaten hat die Fußnote die Form:

Vortext ---> Ansetzungsform des Titels

Ausführungsbestimmungen

Zur Erzeugung des maschinellen Standardvortextes ist es ausreichend, im Verknüpfungsfeld 4242 lediglich die IDN des Bezugswerks anzugeben.

Beispiel (gekürzt):

Eingabe

0500 Abxz
1100 1994-1994
4000 Zukunft Berlin
4025 H. 1.1994; damit Ersch. eingest.
4030 Hamburg
4242 !017186099!

Darstellung im diagnostischen Format

0500 Abxz
1100 1994-1994
4000 Zukunft Berlin
4025 H. 1.1994; damit Ersch. eingest.
4030 Hamburg
4242 !017186099!—Abvz--: Service Berlin

Darstellung im OPAC

Titel: Zukunft Berlin
Erschienen: Hamburg
Erscheinungsverlauf: H. 1.1994; damit Ersch. eingest.
Weitere Titelhinweise: Beil. ---> Service Berlin

Spezifische Vortexte

Wird die Beziehung zwischen der vorliegenden Veröffentlichung und dem Bezugswerk durch den Standardvortext "Beil." nicht adäquat dargestellt, so kann im Feld 4242 ein spezifischer Vortext eingegeben werden. Er soll den Sachverhalt knapp aber eindeutig bezeichnen. Hierbei ist es zu beachten, dass vor die IDN des Bezugswerkes kein
Spatium gesetzt werden darf. Die Deutsche Nationalbibliothek Bibliothek (DNB) wird ab März 2007 regelmäßig spezifische Vortexte, d.h. Datierungen, erfassen bzw. einkorrigieren.

Beispiel (fingiert):

Eingabe

0500 Abxz
1100 1994
4000 Wirtschaft & Markt Plus
4025 Nachgewiesen 1994 -
4030 Berlin : Wirtschaft & Markt
4242 1995 - 1996 Beil.!01685070X!

Darstellung im diagnostischen Format

0500 Abxz
1100 1994
4000 Wirtschaft & Markt Plus
4025 Nachgewiesen 1994 -
4030 Berlin : Wirtschaft & Markt
4242 1995 - 1996 Beil.!01685070X!--Abvz--: Sächsischer Ingenieur

Darstellung im ZDB-OPAC

Titel: Wirtschaft & Markt Plus
Erschienen: Berlin : Wirtschaft & Markt.
Erscheinungsverlauf: Nachgewiesen 1994 -
Weitere Titelhinweise: 1995 - 1996 Beil. ---> Sächsischer Ingenieur

Besondere Beziehungen zwischen Hauptzeitschrift und Beilage erfordern allgemein die Angabe eines spezifischen Vortextes. Der Vortext

  • Darin

weist auf einen in der Veröffentlichung enthaltenen Titel (z.B. eine unselbständige Beilage ) hin, falls dieser selbst ausnahmsweise Signaturträger ist (z.B. Sonderdrucke). Im Normalfall werden diese Titel im Datenfeld 4226 erfasst.

Wenn es zur Unterscheidung erforderlich ist, können statt des normalen Begriffs "Beilage" die originalsprachlichen Verknüpfungsbegriffe verwendet werden, z.B.

  • Special suppl.
  • Suppl. statistique

Weitere Vortextbeispiele für das Feld 4242

  • 28.1982 enth. 9 von
  • Aktuelle Information
  • Amtl. Teil.
  • Anh.
  • Annex
  • App.
  • Bibliographie u. Index
  • Companion vol.
  • Compendium
  • Darin unselbst., später selbst.
  • Erg.-H.
  • Etudes
  • In 4.1980 Index zu
  • Index
  • Informationsdienst
  • Jub.-Ausg.
  • Kunstbl.
  • Nachtr.
  • Neujahrsausg.
  • News issue
  • Referatenteil
  • Sonderbericht
  • Sonderdienst
  • Sonderh.
  • Special ed.
  • Spezialausg.
  • Suppl.
  • Wirtschaftsteil
  • CD-ROM-Beil.

Hat die zu verknüpfende Beilage keine eigene Aufnahme in der ZDB und soll auch derzeit nicht aufgenommen werden, wird im Feld 4242 in geschweiften Klammern ein Drucktext - bestehend aus spezifischem Vortext und Titel des zu verknüpfenden Werkes - eingegeben.
Da die Verwendung der geschweiften Klammern die maschinelle Erzeugung eines Vortextes unterdrückt, muss der gesamte Feldinhalt manuell eingegeben werden. Zwischen Vortext und Titel des Bezugswerkes wird das Einleitungszeichen "--->" eingegegeben. Bei der manuellen Erfassung des Einleitungszeichens müssen vor und nach dem Zeichen Spatien erfasst werden.

Liegt die Ansetzungsform des Titels nicht vor, kann auch die Vorlageform eingegeben werden. Es dürfen aber nur die notwendigen Ordnungsblöcke des zu verknüpfenden Titels angegeben werden; Erläuterungen wie z.B. [Schriftenreihe] und Zusätze zum ST sind nicht zulässig. Wird ein Sachtitel angegeben, der aus zwei Ordnungsgruppen (OG), (Gesamtwerk mit Unterreihe) besteht, werden die OG durch „.¬“ getrennt.

Beispiele (fingiert):

4242 {Beil. ---> Bauspiegel. B}
4242 {1985 - 1987 Beil. ---> Baby & Junior}
4242 {Companion vol. ---> Report / International Energy
Agency}

Der Feldinhalt erscheint in den Ausgabeformaten ohne geschweifte Klammern.

Werden zwei verschiedene Verknüpfungstypen zusammengefasst, um die wiederholte Ausgabe einer Fußnote mit demselben Titel zu vermeiden, richtet sich die Besetzung des entsprechenden Verknüpfungsfeldes nach der letzten Angabe des Vortextes. Der Sachverhalt

Daraus hervorgeg., später Beil.

z.B. erfordert die Besetzung des Feldes 4242, während der umgekehrte Fall

Beil., dann aufgeg. in

die Besetzung des Feldes 4244 nach sich zieht.

Die Besetzung des Datenfeldes 4242 bedingt die Eingabe des Feldes 4241 (Beil. zu) in der Aufnahme des Bezugswerks.

Bezugswerke, die mit der vorliegenden Veröffentlichung verknüpft sind, können mit dem Kommando "rel" zur Anzeige gebracht werden. Voraussetzung hierfür ist, dass die Verknüpfung auch in der Aufnahme des Bezugswerkes verankert ist.

Das Feld 4242 ist wiederholbar. Die Reihenfolge der Darstellung mehrerer 4242-Felder in den Ausgabeformaten richtet sich nach der Reihenfolge der Eingabe.

Im Fall von unspezifischen Beilagentiteln, die als Unterreihen erfasst werden, wird -analog zur Behandlung von spezifischen Beilagentiteln - über 4242 eine Verknüpfung zwischen Gesamtwerk und Unterreihe hergestellt (vgl. Protokoll der 31. AGDBT-Sitzung, TOP 14). Über Feld 4241 erfolgt die Gegenverknüpfung.

Beispiel:

0500 Abvz
4000 Freiberger Münzblätter
4242 !024671827!—Abvz--: [Freiberger Münzblätter / Beilage]
0500 Abvz
3220 Freiberger Münzblätter / Beilage
4000 Freiberger Münzblätter
4005 Beilage
4241 !01501171!—Abvz--: Freiberger Münzblätter

Originalschriftliche Erfassung

Für die Erfassung originalschriftlicher Angaben wird das Feld 4242 doppelt erfasst, dabei werden zusätzlich die Unterfelder $T und $U verwendet.

Eine ausführliche Beschreibung s. Geschäftsgangsregel Originalschriftliche Katalogisierung. 

Letzte Änderung: 28.03.2014
 
URL: http://www.zeitschriftendatenbank.de/erschliessung/arbeitsunterlagen/zeta/4242/
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