Datenlieferungen zu Nationallizenzen
Datenlieferungen der ZDB erfolgen im Maschinellen Austauschformat für Bibliotheken (MAB2). Für Nationallizenzen fallen Titel- und Exemplarsätze in diesem Format an, die innerhalb der Menge aller in der ZDB neu erfassten oder korrigierten bzw. gelöschten Datensätze enthalten sind. Die Datensätze werden im wöchentlichen Rhythmus für alle Verbundsysteme auf dem Server der Deutschen Nationalbibliothek (DNB) in Frankfurt bereitgestellt. Die Verbundsysteme holen sich die Daten ab, verarbeiten sie weiter und verteilen sie ihrerseits an die angeschlossenen Bibliotheken.
Die Verbünde haben so die Möglichkeit, die Metadaten zu Nationallizenzen zu nutzen und an die lokalen Systeme zu verteilen. Dabei obliegt es den Verbundsystemen, die tatsächliche Freischaltung von Bibliotheken zu den unterschiedlichen Produkten von Nationallizenzen selbst festzuhalten um die Weiterverteilung der Daten zu organisieren. Viele Verbundsysteme bieten ihren Bibliotheken die Weiterleitung dieser Daten an bzw. bereiten ein solches Angebot vor.
Eine automatische Erzeugung bibliotheksspezifischer Exemplardaten ist im Rahmen des Gemeinsamen Datenlieferdienstes von ZDB und EZB möglich.
Technischer Hinweis: Titel- und Exemplarsätze werden von der ZDB in getrennten Dateien ausgeliefert. Da Titel und Bestände bei den Nationallizenzen eine logische Einheit bilden, empfiehlt sich die Übernahme der kompletten Daten. In den MAB-Titelsätzen sind Nationallizenzen an der Angabe "nl" in Feld 076c bzw. "NL" im Feld 655 $z zu erkennen. Für das OAI-Verfahren zur Online-Replikation der ZDB-Daten gelten diese Felder ebenfalls. Zusätzlich wird das MAB-Titelfeld 078e mit dem Inhalt "Produktsigel" seit März 2007 mit ausgeliefert.
